Nacken- und Schulterschmerzen sind heutzutage sehr verbreitet und können verschiedene Ursachen haben – Verletzungen beim Sport oder bei der Arbeit, eine falsch gewählte Matratze, eine falsche Körperhaltung oder auch beispielsweise eine Nervenkompression. Typische Symptome sind Krämpfe, Kribbeln, stechende Schmerzen, Steifheit oder Taubheit in den betroffenden Arealen. Bei diesen Problemen können sanfte Massagetechniken Abhilfe schaffen.
Es ist wichtig, die oben genannten Probleme nicht zu vernachlässigen, da zu den bestehenden Problemen weitere hinzukommen können. Wenn Sie also Ähnliches spüren, warten Sie nicht, bis Schmerzen und Unwohlsein nachlassen – tun Sie sich jetzt etwas Gutes und helfen Sie sich aktiv.
Sanfte Techniken – Entspannung von Rücken und Halswirbelsäule
Die problematischsten Körperteile sind für die meisten Menschen die Schultern und die Halswirbelsäule. Schmerzen treten besonders häufig bei Menschen mit sitzender Tätigkeit und Computerarbeit auf. Auch bei Kopfschmerzen oder wiederkehrender Migräne kann diese Methode helfen. Geben Sie es zu – damit zu leben ist nicht leicht.
Viele Menschen verwechseln sanfte Massagetechniken mit einer klassischen Massage, aber es handelt sich dabei nicht ausdrücklich um eine entspannende Erfahrung, die den Geist anregt. Eine herkömmliche Massage wird von angenehmer Musik begleitet und umfasst in der Regel eine Kombination aus Reiben, Kneten, Klopfen und Vibrationsbewegungen mit Öl.
Bei den sanften Techniken (auch myofasziale Techniken genannt) handelt es sich um eine therapeutische Methode, bei der kein Öl verwendet wird. Die Masseurin wählt eine Reihe spezieller Techniken und Palpationen aus, die darauf abzielen, hartnäckige Probleme in einem bestimmten Bereich zu beseitigen, in diesem Fall Halswirbelsäulen- und Schulterschmerzen. Die sanften Techniken gehören zu den wichtigsten Instrumenten, die Masseurinnen bei ihrer täglichen Arbeit einsetzen.
Wie funktioniert diese Therapie?
Die Masseurin untersucht mit ihren Händen die schmerzende Stelle und findet durch Berührung heraus, wo sich Blockaden, Muskelverspannungen oder Verhärtungen befinden. Problematisch sind vor allem die Faszien, die sich durch chronische Verspannungen verhärten können. Sicherlich kennen Sie das Gefühl: Morgens aus dem Bett steigen und sich steif wie ein Brett fühlen, während die Beweglichkeit stark eingeschränkt ist.
Sanfte Techniken können ein wenig schmerzhaft sein, da die Masseurin einen gewissen Druck auf den betroffenen Körperbereich ausüben muss. Dabei achtet sie zunächst auf die oberflächlichen Teile, nämlich auf die Haut und das Unterhautgewebe. Dann geht sie zu den tiefer liegenden Strukturen über, zu den Faszien und den Muskeln. Bei dieser Technik wird die Haut gedehnt, Druck auf Punkte im Bindegewebe ausgeübt, es wird gerieben oder gedrückt. Der empfindliche und verhärtete Bereich wird durch die anschließende Durchblutung entspannt und der Patient spürt sofort nach der Behandlung eine unglaubliche Erleichterung.
In welchen Fällen sind die sanften Techniken nicht geeignet?
Bei Infektionen, Fieber, akuten Entzündungen, Blutungen und Tumoren ist diese Therapie nicht geeignet. Es gibt auch Einschränkungen während der Schwangerschaft. Es ist jedenfalls ratsam seinen behandelnden Arzt zu konsultieren und sich beraten zu lassen. Außerdem sollte man vor der Sitzung keinen Alkohol, keine Betäubungsmittel und keine schwer verdaulichen Nahrungsmittel zu sich zu nehmen.

