Haben Sie schon eine Fußreflexzonenmassage erlebt? Falls nicht, sollten Sie sich dieses besondere Erlebnis nicht entgehen lassen. Auch wenn der Gedanke, empfindliche Stellen an den Füßen zu drücken, zunächst abschreckend wirken mag – die wohltuende Entlastung und Entspannung danach werden Sie überraschen.
Was ist die Reflexzonenmassage und wie funktioniert sie?
Es gibt eine Reihe von Reflexpunkten am Körper, die mit verschiedenen Organen in Verbindung stehen. Kein Wunder, dass die Fußreflexzonenmassage immer beliebter wird, denn in unserer hektischen Zeit mit wenig Bewegung und ungesunder Ernährung leiden Körper und Geist gleichermaßen.
Früher bewegten sich die Menschen fast ausschließlich barfuß, wodurch die Fußreflexzonen beim Gehen auf unebenem Untergrund automatisch stimuliert wurden. Heute ist das Barfußlaufen selten geworden – vielleicht im Sommer, doch den Großteil des Jahres sind unsere Füße durch Schuhe geschützt und bleiben so von natürlicher Reizung weitgehend verschont.
Die Fußreflexzonenmassage greift diese natürliche Aktivierung gezielt auf: Durch das gezielte Massieren bestimmter Punkte an den Füßen wird die Durchblutung angeregt, was sich positiv auf die Funktion der inneren Organe auswirken kann. Mit speziellen kreisenden Bewegungen und gezieltem Druck spürt der Masseur empfindliche oder verhärtete Stellen auf – diese können Hinweise auf mögliche Störungen oder Schwächen bestimmter Organe geben.
Die Behandlung selbst dauert etwa 30 Minuten. Empfehlenswert ist ein entspannendes Fußbad vorab, um die Muskulatur in den Füßen zu lockern und optimal auf die Massage vorzubereiten. Während der Behandlung liegt der Kunde entspannt auf dem Rücken. Der Masseur konzentriert sich – je nach individuellem Gesundheitszustand und Wunsch – gezielt auf den Bewegungsapparat, die inneren Organe oder die Unterstützung bei bestimmten Beschwerden.
Die Fußreflexzonenmassage hat eine entgiftende Wirkung. Bei stark belasteten oder geschwächten Organen kann es vorübergehend zu Reaktionen wie leichter Übelkeit kommen – das ist ein Zeichen dafür, dass der Körper aktiviert wird. Nach der Massage sollten Sie sich Ruhe gönnen und ausreichend trinken, um den Entgiftungsprozess zu unterstützen. Optimal ist eine Anwendung ein- bis zweimal pro Woche, bei gesundheitlichen Beschwerden können auch bis zu drei Behandlungen wöchentlich sinnvoll sein.
Nicht nur die Füße
Neben der Fußmassage gibt es noch andere Arten – die weniger bekannte, aber ebenfalls sehr wohltuende Handreflexzonenmassage. Sie wirkt sich positiv auf Teile der Brust, der Wirbelsäule, der Gelenke, der inneren Organe, des Hormonsystems, des Trigeminusnervs, der Zähne, der Augen und der Ohren aus.
Ergänzend sei auch die Reflexmassage der Wirbelsäule erwähnt. Sie nutzt spezielle Grifftechniken, die gezielt auf Haut, Bindegewebe und Bänder wirken. Diese Massageform eignet sich unter anderem zur Unterstützung bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, nach Operationen oder Verletzungen, bei Wirbelsäulen- und Organproblemen sowie bei hormonellen oder nervlichen Störungen.
Fußreflexzonenmassage: die Wirkungen
Weniger Schmerzen und Verspannungen
Nach der Therapie sind die Muskeln und Sehnen, die durch den Mangel an Bewegung und Dehnung verkürzt sind, entspannter. Diese Verkürzung verursacht oft Schmerzen in der Wirbelsäule, im Kopf und im Nacken. Auch Menschen, die an Plantarfasziitis (Entzündung des dicken Gewebebandes), d. h. an Schmerzen in den Fersen leiden, spüren Veränderungen.
Durchblutung
Einer der Hauptgründe für eine Reflexzonenmassage ist die Verbesserung der Blutzirkulation im Körper. Der Sauerstoff- und Blutfluss ist effizienter und erreicht die Zellen, die ihn wirklich brauchen.
Besserer Schlaf und mehr Entspannung
Regelmäßige Fußreflexzonenmassage fördern nicht nur die Tiefenentspannung – sondern verbessern oft auch die Schlafqualität und unterstützen innere Ausgeglichenheit. Gleichzeitig trägt sie dazu bei, einen ruhigen und ausgeglichenen Geist zu schaffen. Dank dieser regelmäßigen Pflege fühlen Sie sich ausgeglichener und reagieren milder auf Stresssituationen.
Linderung von Kopfschmerzen
Wenn Sie regelmäßig unter starken Kopfschmerzen leiden, kann eine Fußreflexzonenmassage helfen: Sie fördert die Durchblutung, löst Muskelverspannungen und reduziert stressbedingte Migräne.
Revitalisiert das Nervensystem
Das dauerhafte Tragen von Schuhen mit harten, flachen Sohlen führt dazu, dass die Nervenenden in den Füßen zunehmend abstumpfen. Auch altersbedingt nimmt die Sensibilität der Füße im Laufe der Jahre ab. Die Fußreflexzonenmassage setzt genau hier an: Sie stimuliert gezielt rund 7.000 Nervenenden und unterstützt so auf natürliche Weise deren Aktivierung und Reaktionsfähigkeit.
Effektive Unterstützung bei PMS
Frauen mit starkem PMS sollten die Fußreflexzonenmassage unbedingt ausprobieren. Da viele unter Symptomen wie Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, Müdigkeit und Kopfschmerzen leiden, kann diese Therapie wertvolle Linderung verschaffen.
Nicht geeignet bei:
- Ekzeme, Entzündungen, Infektionskrankheiten
- offene Wunden
- Diabetes
- Krampfadern
- Schwangerschaft
- Fieber
- Aneurysma
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